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Neuen Rad­weg er­öff­net

Bund zahlt Groß­teil der 700000 Euro Bau­kos­ten – Segen

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Am Freitagnachmittag wurde der Radweg von Ascholtshausen zur Einmündung in die Verbindungsstraße nach Steinrain seiner Bestimmung übergeben. Zahlreiche Dorfbewohner, Ehrengäste und Kinder haben sich am neuen Radweg am Brückerl über den Haselbach bei sonnigem Radler-Wetter eingefunden, um Bürgermeister Christian Dobmeier bei der offiziellen Freigabe des Radweges zu unterstützen und mit Pfarrvikar Dr. John den kirchlichen Segen zu erbitten. Das für die Marktgemeinde zuständige Staatliche Bauamt Passau war Initiator des neuen Radweges, denn parallel zu Staats- und Bundesstraßen werden Radwege zur Sicherheit der Radfahrer forciert und bezuschusst. In enger Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde wurde das Planungsbüro Ferstl aus Landshut beauftragt, den Radweg zu planen und die Bauleitung zu übernehmen. Im Vorfeld galt es, nicht nur den Radweg zu planen, der Grunderwerb, die Abstimmung und Zusammenarbeit mit den Anliegern und Landwirten war der erste Schritt für das Gelingen des Vorhabens. Seitens der Gemeinde waren hier Hauptamt, Bauamt, Kämmerei und Vorzimmer involviert. 

 

Rund 700000 Euro Bau- und Planungskosten zuzüglich Grunderwerb stehen nun auf der Rechnungsseite, durch die Kostenübernahme von 87 Prozent des Bundes stellt sich die Baumaßnahme finanziell erträglich für die Marktgemeinde dar. Planungsbüro Ferstl, ausführende Straßenbaufirma Fahrner sowie Firma Igl, Putz & Partner, die für die Statik und Verlängerung des Brückenbauwerks über den Haselbach den Auftrag er-hielten, konnten am Freitag einen 1150 Meter langen kombinierten Geh- und Radweg mit teilweise landwirtschaftlicher Nutzung präsentieren. Damit weiterhin die Zu-fahrt für die Landwirte auf ihre Felder gewährleistet ist, beträgt die Breite je nach Nutzungsart zwischen 2,50 und drei Meter. Für Unterhalt und Pflege des Radweges ist künftig die Marktgemeinde zuständig. Nach der Ansprache des Bürgermeisters und dem Segen durch Pfarrvikar Dr. John wurde der Radweg seiner Bestimmung übergeben. Anschließend machte man sich auf ins Gasthaus Forstner. 


Bürgermeister Dobmeier freute sich, dass dazu die Vertreter der Fachfirmen, des Kreistages, Gemeinderäte, Zweiter Bürgermeister Martin Kreutz und Ortssprecher Sebastian Hornung gekommen waren sowie weitere Vertreter der Marktverwaltung, Interessierte aus der Dorfgemeinschaft und die Landwirte, die Grund für den Weg verkauft hatten. Dobmeier dankte allen Beteiligten für die geleistete Arbeit und das Engagement. Mittels einer Präsentation stellte er den Radweg nochmals von der Planung bis zur Fertigstellung vor. Anschließend lud er zur gemeinsamen Brotzeit ein. Ein kaltes Buffet war aufgebaut und die Feierstunde konnte mit der kulinarischen Stärkung und einem Umtrunk ausklingen.

(Text: rb)